Wie alles begann - RC-Glashaus

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Wie alles begann



FMC Quickborn

Hallo liebe Modellbaufreunde,

viele Modellbauer der Sparte Truck-Modellbau haben uns gefragt, wie, wann und warum habt ihr die Halle umfunktioniert und euren Verein ins Leben gerufen.

Also es war einmal….

Ja, es begann alles wie in einem Märchen. Ich hatte mir damals auf der Hamburger Modellbaumesse ein Truckmodell zugelegt. Es ist mein erstes Modell gewesen, ich begab mich also auf völliges Neuland. Jeder Modellbauer kennt diese Phase. " Ich mache das schon". Aber jeder hat auch schon die Erfahrung gemacht, " mit Anderen bringt es doch mehr Spaß". Aber wie bekommt man Kontakt zu den Modellbauern die schon Erfahrung haben? Richtig, in einem Verein liegt die Lösung. Habe ich auch gemacht und bin Mitglied in dem Verein ………… geworden.

Wie der Zufall es aber will, bekomme ich von einem Modellbauhändler
Herrn Schröder in Bönningstedt (liegt bei Hamburg), eine Adresse von einem weiteren Modellbauer.
Dieser Modellbauer ist seit Vereinsgründung unser 1. Vorsitzender und heißt Helge Wendscher.
Helge wohnt in Quickborn und hat einen riesigen Garten. Als ich Helge das erste Mal besuchte, vielen mir als Anfänger fast die Augen aus dem Kopf. Im Garten war ein richtiger Pacours für Truckmodelle. Mensch war das toll. Mein Staunen wurde noch vervielfältigt als Helge mir mitteilte, dass sein Bruder auch Modellbauer ist. Dieser Bruder nennt sich Michael Wendscher, und seit Vereinsgründung Schriftführer. Heute Inhaber der Modellbauschmiede "Wendscher-Modellbau".
Wir trafen uns fast 3mal in der Woche zum Modellfahren.
Aber der Kreis der privaten Modellfahrer wurde größer, Stefan Dommermuth, auch aus Quickborn gesellte sich auch zu uns. Als Gast bzw. Freunde schauten auch noch andere Modellbaufreunde aus der näheren Umgebung = Hamburg, mal vorbei.

Helge, Michael, Stefan und ich bildeten den so genannten harten Kern. Unsere gemeinsamen Treffen wurden mittlerweile schon fast eine feste Einrichtung die uns immer mehr Spaß bereitete.
Unser erstes Treffen hat so Mitte Mai 2001 stattgefunden. In Anbetracht der Tatsache, dass so ein Sommer ja nicht immer nur mit Sonnenschein und idealen Temperaturen die Modellfreunde bei Laune hält, wurden wir natürlich auch von Regen und kühlen Tagen in unserer Tätigkeit eingeschränkt. Selbstverständlich wurden auch die Tage kürzer und wir mussten mit Flutlicht fahren. Die Mücken hatten sich scheinbar die Tage unsere Aktivitäten eingeprägt, wie Streuselkuchen haben wir dann ausgesehen. Na ja, und dann fiel die Temperatur von Tag zu Tag immer tiefer. Die Sender konnten wir nur noch in kurzen Intervallen bedienen.

Hier tauchte dann ganz stark der gemeinsame Wunsch nach einem überdachten beheizbaren Quartier für uns und unsere Modelle auf. Gemeinsam standen wir vier hinter dieser Idee und wollten sie auch unbedingt verwirklichen.
Alle möglichen Informationen wurden ausgeschöpft um eine für uns "tragbare" Bleibe zu finden.
Anfang September 2001 hatte Helge dann den Wink bekommen das da eine Gärtnerei in der Nähe von Quickborn sei, die nicht mehr in Betrieb ist.
Einen Besichtigungstermin hatte Helge dann auch gleich ausgemacht. O je, wir staunten nicht schlecht, 6 riesige Gewächshäuser mit je 400 m² standen dort. Alle noch in einem erträglich guten Zustand. Wir haben hier dann auch erfahren warum ein Gewächshaus, Gewächshaus heißt. Richtig, hier soll alles eben sehr schnell wachsen. So ist es dann nun auch gewesen. Das Unkraut und andere Pflanzen hatten nicht nur den gesamten Boden überflutet nein auch in der Höhe hat sich das Wachstum enorm bemerkbar gemacht.

Fast bis zu 2 m reichten die Gewächse. Hinzu kam noch das die Einrichtungen wie Heizungsrohre und Gewächswannen aus Beton in den " Räumlichkeiten" gewesen sind.
Wir wussten erst garnicht was wir machen sollten. Führen wir hier unseren Wunsch nun aus oder blasen wir alles wieder ab.
Liebe Modellbaufreunde, unser schönes berauschendes Hobby hatte uns besiegt. Wir vier haben damals den Kampf aufgenommen um unserem Hobby ein gebührendes Quartier zu geben. Selbst die Querellen mit den Behörden um eine Genemigung zu bekommen, tat der Sache keinen Abruch.
Es folgten Wochen mit reichlich Arbeit angefüllt, jeden Nachmittag / Abend und an den Wochenenden wurde regelrecht gewühlt und geschuftet. Wir hatten aber auch unheimliches Glück. Viele liebe Freunde von Helge und Michael haben uns mächtig mit ihrer Arbeitskraft und Material unterstützt. Ein besonderen Dank muss man an dieser Stelle an den Freund der Familie Wendscher, Rüdiger …... aussprechen. Meine Güte kann der arbeiten.
Jeder Arbeiter muss auch mit gutem Essen versorgt werden damit die zum Ziel gesetzte Menge bewältigt werden kann. Die Eltern der Brüder Helge und Michael Wendscher haben uns Arbeiter an den Wochenenden mit einer "Kraftmalzeit" versorgt die uns kaputten Modellbauer wieder zu den Kräften verhalf, unserem Ziel näher zu kommen. Dankeschön! Dankeschön auch an unsere bezaubernden Frauen. Sind sie es doch auch gewesen die uns mit Rat und Tat unterstützt haben, so haben sie uns auch immer das Gefühl gegeben, dass wir nicht alleine vor dieser großen Aufgabe stehen.
Es kam die Zeit da wir feststellten, wir können nicht alles selber beschaffen weil auch unsere privaten Mittel sehr begrenzt sind. Wir mussten organisieren. Zum Glück haben wir viele Sponsoren gefunden die uns unterstützt haben.
Es wurde z.B. beschafft: Sand und Zement für die Straßen = 170 m lang und ca. 0,50m - 0.80m breit, Pflastersteine ca. 150m² für den Zuschauerbereich, ca. 80 Lampen, ca. 160 lfm. Bretter und 30 Vierkantbalken a 1,8m lang zur Begrenzung, Kabel, Schalter, Steckdosen. Eine Heizung mit Belüftungsrohren, usw.
Maschinen wie Bagger, Mischer und Planierfahrzeuge inkl. Treibstoff.
12 Tische und 30 Stühle.

So ganz zwischendurch wurde dann auch noch der FMC - Quickborn gegründet

So konnten wir dann endlich nach vielen Arbeitsstunden am 1.12.2001 unsere Einweihungsfeier in Angriff nehmen.
Wir hatten auch zu dieser Feier alles vorbereitet. Lautsprecheranlage, Spanferkel, Würstchen, für die "Kleinen" eine extra Spielecke, Information an die Medien, Einladungen an die Sponsoren und Helfer usw., usw.



Ja, lieber Modellbaufreund so kann es kommen, aus einer Idee wird ein Plan, aus dem Plan wird Wirklichkeit und die Wirklichkeit ist für uns Modellbauer einfach gesagt, nur schön.

Später kamen noch mehr Hallen dazu um Platz zu schaffen für die Freunde der schnellen Auto´s.

Es entstanden eine Mini-Z Strecke, eine Off-Road Bahn ,eine On-Road Bahn und Trial Pacours nebst organisatorischem Umfeld.


Der Verfasser dieser Zeilen nennt sich Udo Strauch.

(Gründungsmitglied des FMC-Quickborn)

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